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wie hat kärnten seit dem eu-beitritt 1995 profitiert

Kärnten hat bereits in der Vergangenheit stark von der EU-Regionalpolitik profitieren können. So stehen Kärnten seit dem EU-Beitritt 1995 bis zum Ende der gegenwärtigen Finanzperiode – die noch bis Ende 2020 dauert – im Bereich der Wirtschafts- und Forschungsförderung und grenzüberschreitender Kooperationen im Rahmen von Interreg aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 314,22 Mio. Euro zur Verfügung. Dazu kommen EU-Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) von 1995-2020 in der Höhe von rund 106,30 Mio. Euro, die zur Förderung von Bildungsmaßnahmen im Bereich der Basisbildung sowie zum Nachholen des Pflichtschulabschlusses in Kärnten zur Verfügung stehen.


Kärnten profitiert also seit dem österreichischen Beitritt zur EU von rund 420,52 Mio. Euro an Mitteln aus der EU-Regionalpolitik. Fügt man zu diesen Mitteln aus der EU-Regionalpolitik die EU-Agrarmittel in der Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro hinzu, die Kärnten seit dem EU-Beitritt zur Verfügung stehen, so profitiert Kärnten seit dem EU-Beitritt 1995 von rund 2,8 Mrd. Euro aus diesen beiden Töpfen. Werden dem die EU-Beiträge, die Kärnten über den Finanzausgleich leistet (zum Beispiel 2019: rund 35 Mio. Euro) gegenübergestellt, wird ersichtlich, dass Kärnten weiterhin Nettoempfänger ist: Rund 2 Milliarden Euro netto fließen seit 1995 bis 2020 aus dem EU-Budget nach Kärnten.


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