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umwelt, klima, energie

In der EU gelten hohe Umweltstandards und die EU setzt Maßnahmen für den Schutz gefährdeter Arten und Naturgebiete, zur Gewährleistung der Luftqualität und der Sauberkeit des Trinkwassers, zur Verbesserung der Abfallbewirtschaftung und zur Verringerung der Auswirkungen schädlicher Chemikalien.


Umweltschutz ist eine Priorität der EU-Politik, bei der das Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen immer wichtiger wird. Herausforderungen wie Klimawandel, Entwaldung und Bodenverschlechte-rung, Erhalt der Biodiversität und das Sicherstellen von Ernährungssicherheit können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Es geht darum grundlegend zu verändern, wie wir produzieren, konsumieren und handeln.

Die Vereinten Nationen beschlossen 2015 eine „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Darin spiegelt sich eine bereits länger währende internationale Diskussion über nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichten sich bis zum Jahr 2030 auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene 17 nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) umzusetzen. Dabei sollen entwickelte und sich entwickelnde Länder gemeinsam handeln, um Armut und anderen Benachteiligungen zu beseitigen, Gesundheit und Bildung zu verbessern, Ungleichheit zu verringern und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, während gleichzeitig der Klimawandel bekämpft und unsere Meere und Wälder geschützt werden.


Die Europäische Kommission unter Präsidentin von der Leyen hat im Dezember 2019 mit der Mitteilung „Ein europäischer Grüner Deal“ eine neue nachhaltige Wachstumsstrategie für Europa vorge-schlagen, mit deren Hilfe die SDGs umgesetzt, Maßnahmen gegen den Klimawandel gesetzt und die europäische Vorreiterrolle im Bereich Klimaschutz gestärkt werden sollen. Der Europäische Grüne Deal enthält einen Fahrplan, wie die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen in allen Politikbereichen gemeistert werden sollen. Der Übergang zu einem neuen ökologischen Wirtschaftsmodell soll gleichzeitig für alle Bürgerinnen und Bürger gerecht gestaltet werden. Als politisches Ziel wird festgelegt, dass Europa bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent wird. Das soll bedeuten, dass 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr entstehen und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung unabhängig sein soll.